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Nun, ich hatte es ja bereits beim letzten male angedeutet. In meiner Mission, Land und Leute zu erkunden und meine Erkundungen natürlich wie immer in gewohnter Qualität fotografisch und erzählerisch zu dokumentieren, erhielt ich im Dezember Unterstützung. Nicht nur von meinem Schatz mit welchem ich hier 26 wundervolle Tage verbringen durfte sondern für 4 Tage auch von meinem guten Freund, Kommolitonen und Ex-Mitbewohner Bernd. Einen Tag für seine An- bzw. Abreise abrechnend blieben uns drei also drei volle Tage um, mal eben, Kanada zu sehen. Geht natürlich nicht. Aber ein paar Filetstückchen haben wir uns rausgepickt: Ein Tag Toronto, ein Tag Niagarafälle und schließlich ein Tag am Eriesee. Also dann: Tag 1: Toronto! |
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Bernd, auf Fotopirsch |
Toronto "downtown" |
Der "Gieschel" |
Von ganz nahe |
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Bevor ich mich noch völlig in Details verrenne, bleiben wir beim Wesentlichen. Toronto. Unser erstes Ziel nun also der CN Tower. Verfehlen kann man ihn ja nicht, da er mit seinen 553 Metern Höhe kaum zu übersehen ist. Die Eintrittspreise sind nicht ohne, 25$ knöpft man uns ab für das von uns gewählte Programm, bestehend aus: "Observation Deck", einer Aussichtsplattform in 346 Metern Höhe (der dicke Knubbel da), dem "Glass Floor", wo man ein Stück des Bodens durch entsprechend solide Plexiglasscheiben ersetzt hat auf denen man herumturnen kann während sich unter einem recht viel Luft befindet und schließlich dem "Sky Pod", einer weiteren Aussichtsplattform in einer noch viel schwindelerregenderen Höhe von 447 Metern (der kleine Knubbel oben drüber). |
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Etwas Plexiglas und viel Luft |
Mein Schatzi, ganz oben |
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Aber davon ließen wir uns nicht abschrecken und betraten mutig das Gebäude. Unsere Taschen kontrollierte man erstaunlicherweise nicht, nur durch eine eigenartige Schleuse mussten wir wo uns Luftdüsen abpusteten. Den Sinn davon habe ich bis heute nicht ganz durchschaut. Kurz darauf befanden wir uns auch schon im Fahrstuhl wo man uns während wir die Stadt immer kleiner werden sahen, erklärte, dass wir jetzt mit 27km/h in die Höhe gezogen werden. Oben angekommen werden wir dafür dann doch mit einem sehr schönen Blick belohnt. Kanada ist ja, zumindest in Ontario, ein sehr sehr flaches Land. Das ist zwar oft irgendwie langweilig aber wenn man sich dann dafür mal etwas höher befindet kann man umso mehr sehen. Noch dazu wenn das Wetter so gut ist wie an diesem Tag. Auf dem Glasboden stehend fragte man sich dann schon ob es hier eigentlich auch so etwas wie einen TÜV gibt? Nun ja, er hat gehalten. Übrigens war an dem Tag so viel Wind, dass man oben beim Laufen deutlich gespürt hat, wie der Boden unter einem schwankt... |
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Das Rathaus |
Eislaufbahn im Springbrunnen |
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Nun nach viel rauf und runter und Fotos hin und her haben wir dann doch den Turm wieder verlassen und sind herunter zum Hafen gelaufen. Dort gab es einen sehr schönen Sonnenuntergang und einen Blick auf den Turm. Im Anschluss daran suchten wir die Innenstadt und fanden das futuristisch aussehende Rathaus, einen zur Eislaufbahn umgearbeiteten Springbrunnen sowie eine lange und sehr bunte Einkaufsstraße. Soweit zu unserem Toronto-Erlebnis. |
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