| Application Layer |
Hier werden die Besonderheiten und Spezifikationen der jeweilig
verwendeten Applikation zusammengefasst, dies koennen z.B.
ftp (file transfer protocol,
RFC 959
(offline)),
telnet (RFC 854
(offline)),
http (hyper text transfer protocol,
RFC 1945
(offline)),
smtp (simple mail transfer protocol,
RFC 821
(offline)),
DNS (Domain Name Service,
RFC 1034
(offline)),
usw. sein. |
| Transport Layer |
Stellt den Datenfluss zwischen zwei Hosts fuer die "application layer"
bereit, wobei zwei grundverschiedene Protokolle zum Einsatz
kommen - UDP und TCP. Die Zuordnung zu den applications wird ueber
sogenannte Ports (siehe auch Hauptseite)
getroffen.
- UDP
- user datagram procol,
RFC 768
(offline)
UDP ist ein keine Sicherheit zur Verfuegung stellendes Protokoll
(soll heissen, es gibt keine Garantie, dass das Datenpaket den
Empfaenger wirklich erreicht), die zu uebermittelnden
Daten werden in ein Paket eingekapselt und nicht
gesplittet (Datagramm). Bekannte Applikation: Netbios
(WinApplikation, die die Kommunikation von Windows-PC im Netzwerk
uebernimmt) - in definierten Zeitabstaenden senden Windows-PC auf
UDP-Port 137 ihre Identifikation, um anderen Windows-PC im
Netzwerk die Anwesenheit mitzuteilen (Name und IP-Adresse),
ein einem LAN kann man kurze Zeit spaeter diesen Rechner in der
(windowsspezifischen) Netzwerkumgebung finden. Oder man nutzt
Samba :)
- TCP
- transmission control protocol,
RFC 793
(offline)
Ein verbindungsorientiertes (vor Beginn einer etwaigen
Kommunikation wird sichergestellt, dass auch wirklich eine
Verbindung existiert) Protokoll, das zu uebermittelnde Daten
auch in mehreren Einzelstuecken uebermitteln kann, wobei das
Eintreffen der Datenpakete in der richtigen Reihenfolge
unwichtig ist (TCP numeriert Pakete selbst).
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| Network Layer |
Wird gelegentlich auch "internet layer" genannt. Dafuer verantwortlich,
die Knoten im Netzwerk miteinander zu verbinden und dafuer zu sorgen,
dass Datenpakete im Netz von A nach B gelangen (Routing). Die "network
layer" stellt gewissermassen die Schnittstelle zwischen einem Computer
und dem eigentlichen Netzwerk da.
- IP
- internet protocol,
RFC 791
(offline)
IP ist ein sogenannter unzuverlaessiger, verbindungsloser
Datagramme liefernder Service. Unzuverlaessig bedeutet, IP
garantiert ebenso wie UDP keine Sicherheit fuer die Uebermittlung
der Datagramme. Verbindungslos heisst, die versendeten
Datagramme sind unabhaengig voneinander und aus dem
IP-header lassen sich keine Informationen ueber folgende bzw.
vorausgegangene Datagramme ziehen. Die erfolgreiche Auslieferung
eines Datagramms hat keinerlei Bestaetigung zur Folge. Sollte eine
Verbindungsorientiertheit gewuenscht sein, so muss das verwendete
Protokoll der application layer diese zur Verfuegung stellen.
- ICMP
- internet control message protocol,
RFC 792
(offline)
ICMP kann als Zusatz der network layer verstanden werden. Wird
zur Uebermittlung von Fehlermeldungen oder zum Austausch bestimmter
Informationen genutzt (z.B. timestamp). "Ping" basiert auf ICMP
(eine der ICMP-Optionen ist "echo request", worauf der andere Host mit
einer ICMP-"echo reply"-Message antwortet).
- IGMP
- internet group management protocol,
RFC 1112
(offline)
IGMP kann ebenfalls als Zusatz der network layer verstanden werden.
Dient der Gruppenverwaltung bei Multicasting (mehrere ausgewaehlte
Hosts empfangen Daten von einem Server, z.B. bei Videoconferencing).
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| Link layer |
In der link layer werden die zu uebermittelnden IP-Pakete an die
technischen Gegebenheiten angepasst, sprich, sie werden in Pakete der
verwendeten Netzwerkstruktur eingepackt. Hierbei kann es sich um ein
Ethernet handeln, eine ISDN-Karte ist genauso moeglich. |
Obige Grafik soll verdeutlichen, wie Daten, die aus einer Nutzeraktion
resultieren, bis hinunter zur Link layer behandelt werden. Wenn eine Applikation
einen Netzzugriff taetigen muss, wird den entsprechenden Nutzerdaten ein
application header vorgestellt und dieses Paket wird bspw. an TCP uebergeben.
TCP seinerseits konstruiert ein Paket mit zusaetzlichen eigenen
Statusinformationen (hauptsaechlich: source port und destination port, damit
etwaige Antworten auch die richtige Applikation erreichen) und uebergibt dieses
Paket an IP. IP setzt seinen header voran, das IP-Paket wird in der link layer
(vom Betriebssystem) an die Verbindungshardware angepasst. In einem ethernet
beispielsweise wird das eigentliche IP-Paket zusaetzlich mit einem
ethernetheader (vor dem Paket) und einem ethernettrailer (hinter dem Paket)
versehen.